Dino Ranger Spiel

Ein langer kalter Winter geht vorbei und in diesem Blog war es ziemlich ruhig. Hat die Autorin das Schreiben eingestellt? Nein, ganz und gar nicht. Die kalten Monate waren voll neuer Spielideen und -umsetzungen. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten. Das erste Spiel, dass sich 2011 von der Idee zum Produkt gewandelt hat ist das Oster Dino Ranger Spiel im Dinosaurierpark Münchehagen.

Jeder kennt sie, die alljährlichen Schulausflüge in Tierparks, Museen und andere Lernorte. Meist ist der Tag in etwa so spannend wie ein normaler Schultag: Jemand erzählt viel zu lange, es gibt unüberschaubare Infotexte und auch sonst lockt der Spielplatz mehr als die Lerninhalte.

Im Dinosaurierpark Münchehagen kann man den Park auch mit anderen Augen erleben. Mit den Augen eines Park Rangers. Die Park Ranger sind allgegenwärtig, sie kontrollieren die Wege, kümmern sich um kranke Dinos und suchen nach Knochen und Fußspuren. Jeder Besucher hat an Ostern die Möglichkeit selber zum (Junior) Ranger zu werden. Doch dazu muss man sein Können erst einmal auf verschiedenen Expeditionen beweisen. Gar nicht so einfach, denn der Dinosaurier, zu dem die Expedition führt, will erst einmal im großen Park gefunden werden. Die nächste Hürde besteht darin, die Expeditionsaufgaben des Dinorangers zu lösen. Das kann vom einfachen Untersuchen eines Dino Nestes bis hin zu gefährlichen Begegnungen mit Raptoren oder den gierigen Grabungsräubern führen.

Doch die Belohnung entschädigt für die Mühen: Neben der Auszeichnung zum Junior Ranger bekommen die erfolgreichen Dino Forscher eine Raptoren Kralle vom Dino Ranger überreicht. Da soll noch einer sagen, dass Wissensvermittlung nicht spannend sein kann.

Von der Idee zum Spiel

Meine berufliche Laufbahn begann mit dem Zielpunkt Lehrerin. Das war gerade zu der Zeit, als ein Zitat von unserem ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder durch die Medien geisterte: “Lehrer sind faule Säcke”. Ich wurde damals oft gefragt, was ich denn nun für ein berufliches Ziel hätte bzw. was ich sei. Wenn ich dann “Lehrerin” als Antwort gab, war die Reaktion in den Gesichtern der Menschen immer ähnlich. Ein süffisantes Lächeln, ein bemitleidenswerter Blick und viele gutgemeinde Tipps und Ratschläge über den Lehrerberuf. Schließlich weiß man ja, was ein Lehrer so macht, man erlebte es ja hautnah über viele Jahre mit.

Inzwischen hat sich das Berufsbild geändert und ich entwickle Spiele. Aber die Reaktionen sind oft noch ähnlich. Zwar ernte ich auf die Aussage “Ich bin Game Designerin” zusätzlich fragende Blicke oder auch schon mal offene Bewunderung. Gleich geblieben ist jedoch der Drang mitzureden, weil Spiele entwickeln ja nicht schwer und keine Arbeit sei. Jeder hat schon mal Mensch ärger dich gespielt und weiß, dass das nur ein Spielbrett mit ein paar Feldern und dazu Figuren und ein Würfel ist. Spiele entwickeln, das kann doch jeder…

Natürlich ist es nicht so einfach, und schon gar nicht schnell gemacht. Einen schönen Artikel darüber, wie man Spiele entwickelt habe ich auf Spielbar.com gefunden. Eins ist ein Spiel jedenfalls nicht: Genauso schnell gemacht wie gespielt.

Internetnutzung von Kindern

Spiele gibt es draußen im Freien, am Familientisch, auf CD – und im Internet. Aber über Kinder, die im Internet spielen braucht man sich nicht allzuviel Gedanken zu machen, bis dies so weit ist können wir von verantwortungsbewussten Jugendlichen sprechen. Wirklich?

Eine Umfrage der Bitkom kommt zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass schon Vierjährige regelmäßig im Internet surfen. Unter 11 Jährigen ist die Internetnutzung sogar schon selbstverständlich und wesentlicher Bestandteil ihres Lebens. Wie oft Kinder das Internet nutzen und wie Eltern damit umgehen erklärt ein Bericht der Tageschau online.

P&P Rollenspiele für Kinder? Teil 1 – Einführung

P&P Rollenspiele erfreuen sich unter ihren Fans einer großen Beliebtheit. Außerhalb der Gruppe der Rollenspieler sind sie eher unbekannt, darum stelle ich diese Spielform zunächst einmal vor.

Was ist P&P Rollenspiel?

Als P&P Rollenspiel bezeichnet man eine bestimmte Art von Regelspiel, dessen hauptsächliche Spielmaterialien aus einem Stift und einem Blatt Papier bestehen. Da diese Spielform zuerst in englischsprachigen Gegenden an Beliebtheit gewann, entstand aus Pen and Paper Games das P&P Rollenspiel.

Anders als bei typisch deutschen Brettspielen gibt es kein Spielbrett. Ein anderer Unterschied besteht darin, dass die Spieler miteinander statt gegeneinander spielen, und dass einer der Spieler nicht selbst am Spiel teilnimmt, sondern eine Art Meta Rolle einnimmt. Im Englischen nennt man diesen Spieler Dungeon Master, in Deutschland ist neben dem “Meister” auch der neutralere Begriff des Spielleiters gebräuchlich.

Im P&P Rollenspiel  wird eine Geschichte erzählt. Der Spielleiter ist der einzige, der die Geschichte kennt. Seine Aufgabe ist es, seinen Spielern diese Geschichte näher zu bringen. Dazu muss er nicht nur die Hauptfiguren kennen sondern auch Beziehungsgeflechte zwischen Figuren, er weiß wie die Orte der Geschichte aussehen, ja er kennt sogar politische, kulturelle und militärische Gegebenheiten. Sein Ziel ist es, den Spielern seine Geschichte so glaubhaft zu vermitteln, dass sie sich mitten drin fühlen. Sein einziges Mittel dazu ist die Erzählung. P&P Rollenspiele finden also im Gespräch statt.

Ein Wallpaper zum P&P Rollenspiel "Das Schwarze Auge"

Nun ist P&P, wie der Name schon sagt ein Spiel, kein Hörbuch. Der entscheidente Punkt ist, dass die Geschichte nicht vorgefertigt abläuft, sondern die Spieler jeweils eine Figur in dieser Welt repräsentieren. Mit dieser Figur können sie Einfluss auf die Geschichte nehmen und sie nach ihren Wünschen verändern. Damit wird aus dem einseitigen Gespräch ein Dialog.

Ein typisches Merkmal des Spieles ist es, dass die Spieler nicht wertneutral von außen beschreiben, wie sie die Geschichte beeinflussen, sondern aus der Ich Perspektive. Sie versetzen sich in ihre Spielfigur hinein und denken, handeln und reden wie sie. Damit kommen wir an den Punkt, warum P&P Rollenspiele so faszinieren: Die Spieler tauchen für eine Weile in eine fantastische Welt voll Abenteuer, Geheimnissen und Gefahren. Sie spielen nicht nur eine Figur dieser Welt, sie sind darin, sie selbst erleben all das. Wer schon einmal einen Film gesehen oder ein Buch gelesen hat kennt bestimmt das Gefühl, wenn die Hauptfigur etwas tut, von dem wir ganz genau wissen, dass es falsch ist. Wir möchten ihr zuschreien: “Tu das nicht!” Doch wir haben keinen Einfluss auf sie. Im P&P Rollenspiel können wir tatsächlich entscheiden, was die Figur macht.

Ein Element von P&P Rollenspiele, das ich erst am Schluss nennen möchte sind die Regeln. Zunächst einmal braucht es überhaupt keine Regeln um ein solches Spiel zu spielen. Eine schöne Geschichte reicht. Allerdings zeigt sich schnell, dass Regeln durchaus sinnvoll sind und den Spielspaß erhöhen können. In unserer realen Welt gibt es Naturgesetzte, welche unsere Handlungen einschränken. Ein Sprung über eine 10 Meter breite Schlucht wäre für einen Durchschnittsmenschen nicht zu schaffen. Für eine Gazelle vielleicht schon. Was passiert aber nun, wenn in einer Spielszene ein Spieler über besagte Schlucht springen möchte? Wenn sie nur 4 Meter breit ist wird er es vielleicht schaffen. Aber was ist bei fünf Meter oder sieben Meter? Wenn es keine Regeln gibt, liegt die Entscheidung beim Spielleiter. Er kann den Spieler nach seinen Einschätzungen abstürzen oder auch heil auf der anderen Seite ankommen lassen. Viele Spiele nehmen dem Spielleiter diese oft schwierigen Entscheidungen ab, in dem sie den Spielfiguren Fähigkeiten zuschreiben, welche sich messen lassen. Eine tpyische Fähigkeit einer Spielfigur ist z.B. Kraft bzw. Stärke. Hat ein Spieler viele Punkte in dieser Fähigkeit, kann er einen schweren Stein hochheben. Eine schwache Spielfigur schafft dies dann nicht.

Das läuft in der Praxis folgendermaßen ab: Die Spielerin mit der Spielfigur “Conina die Barbarin” möchte zeigen, wie stark ihre Kriegerin ist. “Ich laufe auf den Felsbrocken zu und stelle mich davor. Ich packe ihn mit beiden Händen, und mit einem Ruck stemme ich ihn in die Höhe.” Der Spielleiter kann und muss nun in das Spiel eingreifen, denn noch steht nicht fest, ob Conina den Felsbrocken überhaupt hochheben kann. Er bittet die Spielerin von Conina zu würfeln. Auf ihrem Blatt sieht er, dass sie 17 Stärkepunkte hat. Wenn sie eine 17 oder weniger würfelt, wird ihr Kunststück gelingen. In vielen Spielen benutzt man einen 20-seitigen Würfel. Der Würfel zeigt eine 14. Der Spielleiter beschreibt, was nun passiert: “Du stemmst den Fels in die Höhe und zeigst ihn triumphierend deinen Freunden.” Eduard, der Magier, schaut der Situation zu. Er hat deutlich weniger Kraft und versucht erst gar nicht, den schweren Stein zu heben. Mit einer Stärke von 8 Punkten würde sein Würfelwurf wahrscheinlich nicht gelingen, was zur Folge hätte dass er den Stein nicht heben könnte oder schlimmer, sich dabei verletzen würde.

Die meisten P&P Rollenspiele haben heute ein weit umfangreiches Regelwerk, das aus mehreren Büchern besteht, und nicht nur Fähigkeiten für die Spielfiguren beinhaltet, sondern auch für die Spielewelt. Die Regeln simulieren gewissermaßen die Naturgesetzte. Viele Spiele enthalten zusätzlich noch zahlreiche Bücher mit Beschreibungen der Spielewelt. So findet man Tier- und Pflanzenlexikas, die unserer realen Werke in Umfang und Inhalt kaum nachstehen – nur dass die beschrieben Wesen frei erfunden sind. Weiterhin gibt es Bücher,  die Geschichten für den Spielleiter enthalten, so dass dieser sich keine ausdenken muss. Diese Geschichten enthalten dann auch Tipps, wie man Spielsituationen spannend erzählt und wie der Spielleiter in bestimmten Situationen reagieren kann.

DSA Regelbox, 3. Regeledition

Seit dem Beginn der P&P Rollenspiele Anfang der 80er Jahre haben sich viele verschiedene Spielsysteme entwickelt. Diese unterscheiden sich in der Art des Regelwerkes ( verschiedene Fähigkeiten, Simulationsansätze und Würfelvorgänge ) und dem Setting ( Fantasy, Science Fiction, Steam Punk, Endzeit ). Das P&P Rollenspiel mit dem weltweit größten Bekanntheitsgrad ist der Urvater der Spieleform, Dungeons & Dragons. Dieses Spiel erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und ist ebenfalls als Filmumsetzung und als Computerspiel zu finden. In Deutschland hat sich neben D&D das deutsche DSA ( Das schwarze Auge ) durchgesetzt.

Ist Erziehung erlaubt?

Ich stelle mir gerade die Frage, ob Erziehung erlaubt ist. Nein, ich meine nun nicht die allgemeine Erziehung von Kindern, und das soll auch keine Pädagogik vs Antipädagogik Diskussion werden. Was ist aber mit Erziehung, wenn es um eine Verhaltensänderung von Kindern und Erwachsenen geht, und ohne dass diese etwas davon bemerken? Dass eine solche Beeinflussung recht einfach ist wissen wir aus der Psychologie. Dass sie auch negativ verwendet werden kann aus der Werbung ( Ich erinnere mich an Versuche, ein Werbeslogan während Kinofilmen einzublenden, der zu kurz war um ihn bewusst wahrzunehmen ).

Der konkrete Hintergrund der Frage ist dieser Artikel, in dem der Autor vorschlägt, Spieler absichtlich unbewusst zu beeinflussen um besseres Verhalten zu erzeugen, wie beispielsweise Fairness, Rücksichtnahme oder Teamplay. Die Ziele haben sicherlich eine gute Absicht, und ich gehe sogar davon aus, dass die Idee funktionieren würde. Nur – sollen wir das überhaupt? Dürfen wir das? Wo endet Erziehung und fängt Manipulation an?

Der Weg ist das Ziel

Wer Weg ist das Ziel. Manchmal haben wir aber auch ganz konkrete Ziele vor Augen. Einen Studienabschluss zum Beispiel. Doch für viele Studienabbrecher ist der Weg zu diesem Ziel zu weit, sie lassen sich von anderen, leichter zu erreichenden Zielen ablenken.

Katherina van Jan beschreibt in einem Artikel für DER STANDARD eine interessante Idee, die Quote von Studienabbrüchen zu verringern: Mit Spielen. Ein Spiel ist eigentlich nichts anderes, als ein Ziel zu erreichen und dabei Spaß zu haben. Damit aus einer langen Aktivität wie einem Studium ein Spiel werden kann, müsse es viele kleine Belohnungen unterwegs geben, welche die Motivation wie in Social Networks hochhalten.

Quelle: DER STANDARD Homepage

Träume und Spiele II

Vor einiger Zeit habe ich mir Gedanken gemacht über Träume und Spiele.

Träume und Spiele sind sich nicht nur ähnlich, sie beeinflussen sich auch wechselseitig. Eine Studie von Jayne Gackenbach und Beena Kuruvilla beschäftigt sich damit, wie sich Träume von Spielern von den Träumen der Nichtspieler unterscheiden. Die genauen Ergebnisse der Studie sind auf der Internetseite “The Psychologie of Video Games” im Artikel Gamer Dreams nachzulesen.

Computerspiel als Unterrichtsfach II

Vor kurzem habe ich über die Erfahrungen eines Lehrers mit Computerspielen im Unterricht geschrieben. Seine Prognose war, dass Computerspiele einmal Einzug in den Lehrplan von Schulen halten würde. Seine Zukunftsvision könnte nun schneller Realität werden als er sich erträumte. In den USA gibt es zur Zeit Pläne, Videospiele als Unterrichtsfach einzuführen. In Baltimore laufen zur Zeit Vorbereitungen, das Fach L.i.V.E (Learning in a Virtual Environment ) umzusetzen. Die ersten Schulungen für Lehrer sind bereits in Planung.

Quelle: Gamasutra

Träume und Spiele

Menschen tun es. Schimpansen tun es. Aber auch Hunde, Katzen, Hamster und Delfine. Wir träumen und wir spielen. Es ist etwas, das wir mit Tieren gemeinsam haben, und Tiere mit uns verbindet.

Spiele und Träume sind sich ähnlicher, als es auf den ersten Blick scheint. Beides führt uns in eine Art virutelle Realität, einen Spielplatz voll unbegrenzter Möglichkeiten, im englischen auch Sandbox genannt. Während wir uns in dieser Fantasiewelt befinden, bekommen wir nur sehr eingeschränkt oder gar nicht mit, was in der Realität um uns herum geschieht. Vor einige Tagen war ich in einem Onlinespiel mit einigen mir fremden Spielern unterwegs. Plötzlich rief einer von ihnen erschrocken: “Oh sch***. Sorry Leute, ich muss weg. Ich sollte eigentlich schon seit einer Stunde auf Arbeit sein, voll verpennt auf die Uhr zu schauen.” Was in unserer Kultur einigen Ärger verursacht, kann für ein schlafendes Kaninchen bereits tödlich sein, wenn es den nahenden Fuchs nicht hört. Warum hat die Evolution etwas eingeführt, dass scheinbar so gefährlich, kontraproduktiv ist?

Spielen und Träumen kostet Zeit, viel Zeit. Zeit, in der sich ein Wesen in seiner biologischen Umwelt besser auf den Überlebenskampf konzentrieren könnte. In der eine Kultur ihre Zivilisation erweitern könnte. In der ein Individium arbeiten oder mit seiner Familie zusammen sein könnte. Wenn man einen Träumer oder Spieler aus seiner virtuellen Welt hinaus reißt reagiert er oft ungehalten, er empfindet die Störung als unangenehm. Irgend etwas muss wirklich wichtig an diesen beiden Dingen sein, wenn sie sich trotz aller negativer Auswirkungen so hartnäckig halten. Betrachten wir beides genauer, stellen wir fest, dass es bei allen höheren Tieren vorzufinden ist, über alle Kulturen und Altersklassen hinweg. Bei Kindern tritt es allerdings besonders häufig und lange auf.

Der Grund liegt darin, dass beide einen unersetzlichen Beitrag dazu leisten, die Welt zu verstehen und sich in ihr zurecht zu finden. Im Traum und im Spiel können wir die Welt begreifen und sie verändern. Vor allem Kinder träumen oft davon fliegen zu können und ändern damit die tatsächlichen physikalischen Gesetze um. Dinge gefahrlos ausprobieren zu können ist ein wesentliches Merkmal und war sicher für unsere Vorfahren von entscheidender Bedeutung. Doch nicht nur das Verhalten mit lebensbedrohenden Situationen und Gefahren für Leib und Leben kann dort risikofrei erprobt werden. Auch in unserer modernen Welt ist das Spiel mit Rollen, das Übernehmen anderer Sichtweisen und das Ausprobieren von verbotenem Verhalten vor allem in Träumen und im Spiel möglich. Damit leisten beide einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung emotionaler Intelligenz, die gerade auf die Fähigkeit aufbaut, sich in andere Menschen hinein versetzen zu können. Die Möglichkeit, im Alltag aufgestaute Aggressionen abzubauen helfen uns, Stress abzubauen und unsere Psyche zu entlasten.

Träume und Spiele nehmen für das Lernen eine entscheidende Rolle ein. Im Traum und im Spiel trainieren wir neues Wissen und sorgen so dafür, dass es einen festen Platz im Langzeitgedächtnis erhält. Die positive Grundstimmung von angenehmen Träumen und Spielen erleichtert uns das Lernen noch. Der Sandbox Charakter ermöglicht uns, nicht nur bekanntes Wissen zu festigen, sondern Probleme aus neuen Perspektiven zu betrachten. So haben wir oft das Gefühl etwas gefunden zu haben, dass wir die ganze Zeit schon vor uns gesehen hatten aber nicht fassen konnten.  So ist es nicht verwunderlich, dass gerade Träume und Spiele ein wichtiger Ausgangspunkt für Kreativität sind.

Wenn ihr also das Gefühl habt, dass euch die Arbeit über den Kopf wächst oder das Lernen überhaupt nicht vorangehen will – legt eine Pause ein. Ob ihr euch nun gemütlich zu einem Mittagsschlaf in die Sonne legt oder eine Runde zusammen mit Freunden spielt, beides befreit den Kopf von unnötigem Ballast und erleichtert das Weiterarbeiten danach.

Demographie Computerspiel

Jeder fünfte Deutsche spielt Videospiele. Das ist zwar wenig im Europäischen Vergleich, doch lassen sich Computerspiele nicht mehr aus unserer Lebenswirklichkeit weg denken. Überraschen mag die Tatsache, dass von den aktiven Nutzern von Computer- und Konsolenunterhaltung rund ein Drittel bereits dreißig Jahre oder älter ist.

Videospielnutzung in Deutschland nach Alter (Bildquelle: ISFE Studie Video Gamers in Europe 2010)

Das Bild des typischen computerspielenden Jugendlichen, der isoliert mit Chips und Cola nächtelang an seinem Rechner sitzt hat schon lange nichts mehr mit der Realität zu tun. Zwar nutzen deutsche Computerspieler ihre Freizeit länger für ihr Hobby als dies im europäischen Durchschnitt der Fall ist, dies habe seine Ursache aber in der Art der bevorzugten Spiele (nämlich Strategiespiele, die in Deutschland schon seit Brettspiel Zeiten sehr beliebt sind), so die Interactive Software Federation of Europe.

Auf der Seite spielbar.de können neben der Studie der ISFE “Video Gamers in Europe 2010” noch weitere Quellen zur Demographie von Computerspielen eingesehen werden.

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